Das Wichtigste in Kürze
- Eine wirksame Anzeigenplatzierung bringt Anzeigen dorthin, wo Menschen sie am ehesten sehen und mit ihnen interagieren.
- Welche Plätze am besten funktionieren, hängt von der Plattform (Website, soziale Medien, Video) und vom Anzeigentyp ab.
- Auf Websites erhalten die Bereiche, die Besucher zuerst sehen, etwa der obere Seitenbereich oder der Haupttext, oft die meiste Aufmerksamkeit.
- In sozialen Medien funktionieren Anzeigen gut, die sich in normale Beiträge einfügen oder an beliebten Stellen wie den Stories erscheinen.
- Wer seine Zielgruppe kennt, wählt die besseren Plätze: Was bei einer Gruppe funktioniert, kann bei einer anderen ins Leere laufen.
- Nur durch Testen verschiedener Platzierungen finden Sie heraus, welche Ihnen am meisten einbringt.
Zusammenfassung
Dieser Artikel erklärt, worauf es bei der Anzeigenplatzierung ankommt: Anzeigen so zu positionieren, dass Menschen sie sehen und darauf reagieren, was am Ende mehr Einnahmen bringt. Er behandelt die typischen Werbeplätze auf Websites, in Social-Media-Feeds, neben Suchergebnissen und in Videos.
Außerdem geht es darum, warum bestimmte Plätze auf diesen Plattformen besser abschneiden, etwa weil der Blick dort zuerst hinfällt oder weil ein Anzeigenformat besonders gut zu einer Stelle passt. Den einen „besten“ Platz gibt es nicht: Der ideale Ort hängt davon ab, wen Sie erreichen wollen und wofür Sie werben. Die besten Plätze finden Sie nur, indem Sie verschiedene Platzierungen ausprobieren und prüfen, welche die meisten Interaktionen und Einnahmen bringen.
Anzeigenplatzierung: Die besten Werbeplätze für mehr Einnahmen
Werbung ist eine der grundlegenden Möglichkeiten, mit Inhalten oder Traffic im Internet Geld zu verdienen. Eine Anzeige einfach irgendwo einzubauen, bringt jedoch selten gute Ergebnisse. Ziel ist eine wirksame Platzierung: Anzeigen gehören an Stellen, an denen Menschen sie am ehesten bemerken, anklicken oder die gewünschte Handlung ausführen, denn genau das bringt dem Seitenbetreiber Einnahmen. Wer mit seiner Website, seiner Social-Media-Präsenz oder anderen Onlineplattformen Geld verdienen will, sollte das beherrschen. Im Folgenden geht es darum, diese wertvollen Plätze zu finden.
Ob eine Anzeige Erfolg hat, hängt stark davon ab, wo sie erscheint. Denken Sie an ein Buch oder eine Zeitschrift: Eine Anzeige auf der Rückseite bekommt durchaus Aufmerksamkeit, eine Anzeige mitten in einer beliebten Geschichte ist aber kaum zu übersehen. Im Internet ist es ähnlich, nur sind die „Plätze“ hier Bereiche von Webseiten, Feeds, Videos oder Apps. Wer versteht, wo und wie Menschen auf den verschiedenen Plattformen mit Inhalten umgehen, kann die Interaktion mit seinen Anzeigen verbessern und damit auch seine Einnahmen steigern.
Wo Anzeigen erscheinen
Online können Anzeigen an vielen Orten auftauchen, und jeder dieser Bereiche hat seine typischen Werbeplätze. Dazu gehören:
- Websites: Anzeigen auf Blogs, Nachrichtenseiten, Foren und anderen Webseiten.
- Soziale Medien: Anzeigen auf Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter, TikTok und LinkedIn.
- Suchmaschinen: Anzeigen, die bei einer Suche über Google oder Bing erscheinen.
- Videoplattformen: Anzeigen, die vor, während oder nach Videos auf Seiten wie YouTube laufen.
- Mobile Apps: Anzeigen in Spielen oder anderen Apps auf Smartphones und Tablets.
In jedem dieser Bereiche haben sich bestimmte Positionen als generell besser erwiesen, um Aufmerksamkeit zu wecken und Menschen zur Interaktion zu bewegen. Genau darum geht es bei einer guten Anzeigenplatzierung.
Die besten Plätze auf Websites
Websites gehören zu den klassischen Orten für Onlinewerbung. Wer eine Webseite besucht, folgt mit dem Blick meist bestimmten Mustern, und das Seitenlayout bestimmt maßgeblich, wo Anzeigen wahrgenommen werden.
- Above the Fold: Der Begriff stammt aus dem Zeitungswesen und bezeichnet den Inhalt, der auf der oberen Hälfte der gefalteten Titelseite zu sehen ist. Auf einer Website ist damit der Bereich gemeint, den man ohne Scrollen sieht. Anzeigen an dieser Stelle werden sofort wahrgenommen. Das macht sie potenziell sehr wirksam, weil sie vom ersten Moment an sichtbar sind, in dem die Seite lädt. Allerdings steht hier auch der Hauptinhalt, deshalb müssen Anzeigen so platziert werden, dass sie Besucher nicht stören.
- Im Inhalt: Anzeigen im Haupttext eines Artikels oder Blogbeitrags können sehr wirksam sein. Beim Lesen scrollen die Menschen ganz natürlich nach unten, und eine Anzeige zwischen Absätzen oder Abschnitten wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gesehen. Anzeigen, die sich organisch in den umgebenden Inhalt einfügen (oft „Native Ads“ genannt), funktionieren hier besonders gut, weil sie den Lesefluss weniger abrupt unterbrechen als ein Banner. Diese Platzierung führt häufig zu höheren Klickraten, weil sich die Leser bereits mit dem Inhalt beschäftigen.
- Seitenleisten: Seitenleisten (Sidebars) verlaufen links oder rechts neben dem Hauptinhalt. Anzeigen dort bleiben sichtbar, während jemand liest oder scrollt. Auf dem Desktop sind Seitenleisten ständig zu sehen, auf kleineren Bildschirmen wie Smartphones rutschen sie dagegen oft unter den Hauptinhalt und verlieren dort an Wirkung. Auf großen Bildschirmen bleibt eine gut platzierte Anzeige in der Seitenleiste beim Scrollen im Blick und bietet so dauerhaft Gelegenheit zur Interaktion.
- Fixierte Kopf- oder Fußzeilen: Manche Websites platzieren kleine Anzeigenblöcke in der Kopfzeile (oben) oder Fußzeile (unten) des Bildschirms, die auch beim Scrollen sichtbar bleiben. Diese „Sticky Ads“ sind ständig im Bild und damit garantiert sichtbar. Sie müssen aber klein sein und dürfen nicht zu viel Inhalt verdecken, sonst leidet das Nutzererlebnis, und Besucher verlassen die Seite womöglich schnell wieder.
Welche Plätze auf einer Website am besten funktionieren, hängt oft vom konkreten Layout, von der Art der Inhalte und vom Verhalten der Besucher ab. Fachleute raten deshalb meist, verschiedene Platzierungen auf der eigenen Website zu testen, um herauszufinden, welche am meisten einbringen und die Besucher trotzdem zufriedenstellen. Auch die Ladezeit der Anzeigen beeinflusst, ob sie gesehen und angeklickt werden.
Die besten Plätze in sozialen Medien
In sozialen Netzwerken verbringen Milliarden Menschen viel Zeit. Anzeigen müssen sich hier in die Art der Nutzung einfügen, und die besteht oft aus schnellem Scrollen.
- In-Feed-Anzeigen: Sie erscheinen direkt im Haupt-Feed der Nutzer (etwa im Facebook- oder Instagram-Feed). Sie sind so gestaltet, dass sie normalen Beiträgen ähneln, meist mit Bild oder Video, Text und einem Call-to-Action-Button. Weil sie zwischen Inhalten von Freunden und abonnierten Seiten stehen, haben sie gute Chancen, beim Scrollen gesehen zu werden. Wie gut In-Feed-Anzeigen funktionieren, hängt stark davon ab, wie relevant die Anzeige für die jeweilige Person ist und wie gut das Werbemittel (Bild oder Video) in einem vollen Feed ins Auge fällt.
- Story-Anzeigen: Viele Plattformen haben eine Story-Funktion (etwa Instagram Stories, Facebook Stories, TikTok Stories). Das sind kurze Videos oder Bilder im Vollbild, die in einem eigenen Bereich erscheinen, meist oben in der App. Anzeigen lassen sich zwischen den Stories der Nutzer einblenden. Weil sie den ganzen Bildschirm füllen und Aufmerksamkeit auf sich ziehen, können sie sehr wirksam sein, vor allem mit Videoinhalten. Das Format ist beliebt, viele Menschen schauen regelmäßig Stories.
- Videoanzeigen (In-Stream): Auf Plattformen mit viel Videoinhalt (etwa Facebook Watch oder bei kürzeren Videos in anderen Feeds) können Anzeigen vor oder während des Videos laufen, das der Nutzer sehen möchte. Sie können störend wirken, garantieren aber Aufrufe, wenn der Nutzer den Rest des Videos sehen will.
- Entdecken-Bereiche: Manche Plattformen haben Bereiche, in denen Nutzer neue Inhalte finden (Explore oder Discovery). Anzeigen dort erreichen Menschen, die aktiv nach Neuem suchen.
- Anzeigen in Seitenleisten oder Spalten: Wie auf Websites gibt es auch auf manchen sozialen Plattformen Seitenleisten für kleinere Anzeigen, vor allem in den Desktop-Versionen (etwa die Anzeigen in der rechten Spalte von Facebook). Sie stören weniger, sind aber oft auch weniger sichtbar als In-Feed-Anzeigen.
Um den besten Platz in sozialen Medien zu wählen, müssen Sie verstehen, wie Nutzer mit genau dieser Plattform umgehen. Eine Anzeige, die in einer Instagram Story gut funktioniert, kann im LinkedIn-Feed scheitern. Auch der Anzeigentyp (etwa ein kurzes Video oder ein statisches Bild) beeinflusst, welche Platzierung auf sozialen Plattformen die meiste Interaktion bringt.
Die besten Plätze in Suchmaschinen
Wer eine Suchmaschine nutzt, sucht in der Regel nach etwas Bestimmtem. Bei der Platzierung von Anzeigen geht es hier deshalb vor allem darum, die Anzeige auf die Suchanfrage abzustimmen.
- Oben auf der Suchergebnisseite (SERP): Anzeigen ganz oben in der Ergebnisliste sind sehr gut sichtbar. Viele Menschen sehen sich zuerst die ersten Ergebnisse an, bevor sie weiterscrollen. Eine Anzeige in diesen Top-Positionen wird von fast allen gesehen, die nach dem Begriff suchen. In Suchmaschinen ist das oft der wertvollste Platz, weil die Person mit ihrer Suchanfrage gerade genau gezeigt hat, wofür sie sich interessiert. Eine Anzeige vor jemandem zu platzieren, der aktiv nach Ihrem Produkt oder Ihren Informationen sucht, ist sehr wirksam.
- Unten auf der Suchergebnisseite: Anzeigen können auch am Ende der Ergebnisseite erscheinen. Diese sehen Menschen, die ganz nach unten scrollen. Sie sind weniger sichtbar als die oberen Plätze, können aber trotzdem Aufmerksamkeit erzeugen.
- Seitenleisten: Auf dem Desktop zeigen Suchmaschinen Anzeigen mitunter in einer Spalte neben den Suchergebnissen.
Bei Suchmaschinen kommt es weniger auf die Position auf der Seite an (auch wenn oben am besten ist) als darauf, bei den richtigen Suchbegriffen zu erscheinen. Eine Anzeige ganz oben, die nichts mit der Suche zu tun hat, wird wahrscheinlich ignoriert. Ein professioneller Ansatz konzentriert sich darauf, die besten Suchbegriffe auszuwählen und Anzeigen zu schreiben, die klar zu dem passen, wonach die Person sucht.
Die besten Plätze auf Videoplattformen
Videoinhalte sind enorm beliebt, und Anzeigen werden häufig direkt in Videos eingebunden.
- Pre-Roll-Anzeigen: Sie laufen, bevor das eigentliche Video beginnt. Der Nutzer muss zumindest einen Teil der Anzeige sehen (manchmal die ganze, wenn sie kurz und nicht überspringbar ist), um zu seinem Video zu gelangen. Das garantiert Sichtbarkeit, kann aber nerven, wenn die Anzeige lang oder irrelevant ist.
- Mid-Roll-Anzeigen: Sie laufen während des Videos und unterbrechen den Hauptinhalt. Bei längeren Videos können sie an natürlichen Pausen oder in festen Abständen erscheinen. Sie unterbrechen das Seherlebnis, was Nutzer frustrieren kann, stellen aber sicher, dass die Anzeige von jemandem gesehen wird, der bereits in das Video vertieft ist.
- Post-Roll-Anzeigen: Sie laufen nach dem Ende des Videos. Zuschauer springen oft ab, bevor die Anzeige startet, deshalb bringt dieser Platz im Vergleich zu Pre-Roll oder Mid-Roll weniger garantierte Aufrufe.
Der beste Platz auf Videoplattformen hängt von der Länge des Videos ab und davon, ob sich die Anzeigen überspringen lassen. Bei kurzen Videos ist Pre-Roll üblich. Bei längeren Videos können gut gesetzte Mid-Roll-Anzeigen funktionieren, verlangen aber eine Abwägung zwischen Unterbrechung und Sichtbarkeit. Ziel ist es hier, die Anzeige an einem Punkt zu zeigen, an dem der Zuschauer die Unterbrechung in Kauf nimmt, um sein gewähltes Video weiterzusehen.
Das Anzeigenformat bestimmt die Platzierung mit
Auch die Art der Anzeige selbst beeinflusst, wo sie stehen kann und wie gut sie zur Interaktion anregt.
- Banneranzeigen: Rechteckige Bild- oder statische Anzeigen, meist oben, unten oder seitlich auf einer Webseite. Sie sind weit verbreitet, leiden aber unter der sogenannten „Bannerblindheit“: Nutzer blenden sie unbewusst aus.
- Textanzeigen: Einfache Textlinks, häufig in Suchmaschinen oder in Content-Feeds. Ohne Bild müssen sie sehr klar und überzeugend formuliert sein, um aufzufallen.
- Bildanzeigen: Statische Bilder mit Text, weit verbreitet auf Websites und in Social-Media-Feeds.
- Videoanzeigen: Kurz oder lang, in Feeds, in Stories oder vor beziehungsweise während anderer Videos. Videos erzeugen viel Interaktion, verlangen aber auch mehr Aufmerksamkeit vom Nutzer.
- Native Ads: Anzeigen, die in Aufmachung und Wirkung dem umgebenden Inhalt entsprechen (etwa ein Artikel, der ein Produkt bewirbt und zwischen den Artikeln einer Nachrichtenseite steht). Gut umgesetzt erzielen sie viel Interaktion, weil sie weniger stören. Sie müssen aber klar als Werbung gekennzeichnet sein, damit sich Nutzer nicht getäuscht fühlen.
Ein großes Banner passt nicht in einen Textabsatz, und eine kurze Textanzeige fällt in einem videolastigen Feed kaum auf. Für den Erfolg ist es wichtig, das Anzeigenformat auf die Plattform und den konkreten Platz abzustimmen.
Den richtigen Platz für Ihre Zielgruppe finden
Den „besten Platz“ gibt es nicht für alle gleichermaßen. Die ideale Anzeigenplatzierung hängt stark davon ab, wen Sie erreichen möchten.
- Wo verbringt Ihre Zielgruppe ihre Zeit online? Nutzt sie vor allem Instagram, ist es sinnvoll, dort die meisten Anzeigen zu schalten. Liest sie bestimmte Blogs oder Nachrichtenseiten, sind diese Websites die besseren Plätze.
- Wie nutzt Ihre Zielgruppe diese Plattformen? Scrollt sie schnell durch Feeds? Schaut sie lange Videos? Ist sie eher am Smartphone oder am Desktop-Computer unterwegs? Anzeigen in der Seitenleiste etwa wirken bei einer überwiegend mobilen Zielgruppe schlechter. Story-Anzeigen eignen sich für Zielgruppen, die dieses Format nutzen.
- Wofür interessiert sich Ihre Zielgruppe? Anzeigen in Inhalten zu einem verwandten Thema ziehen eher interessierte Menschen an. Eine Anzeige für Gartengeräte auf einem Gartenblog schneidet wahrscheinlich besser ab als dieselbe Anzeige auf einer Seite mit Technik-Tests.
Die Gewohnheiten und Vorlieben Ihrer Zielgruppe zu verstehen, ist ein entscheidender Schritt, bevor Sie über Werbeplätze entscheiden. Was bei einer Gruppe für starke Interaktion sorgt, kann bei einer anderen komplett scheitern.
Testen und messen
Die wirklich besten Plätze für Ihre Anzeigen finden Sie nicht in einem einzigen Durchgang. Das ist eine Daueraufgabe. Am wirksamsten ist es, verschiedene Platzierungen zu testen und die Ergebnisse zu messen.
- A/B-Tests: Dabei laufen zwei Varianten einer Platzierung gleichzeitig, um zu sehen, welche besser abschneidet. Sie könnten eine Anzeige zum Beispiel in der Hälfte der Besuchersitzungen above the fold zeigen und in der anderen Hälfte im Inhalt und dann vergleichen, wie oft die Anzeige an der jeweiligen Stelle angeklickt wurde oder zu einem Verkauf geführt hat.
- Leistungskennzahlen verfolgen: Achten Sie auf Daten wie:
- Sichtbarkeit (Viewability): Wurde die Anzeige tatsächlich gesehen? (Zum Beispiel: Waren mindestens 50 % der Anzeige mindestens eine Sekunde lang auf dem Bildschirm zu sehen?) Eine Anzeige an einer Stelle, an der sie niemand sieht, kann keine Interaktion erzeugen.
- Klickrate (CTR): Der Anteil der Personen, die die Anzeige gesehen und angeklickt haben. Eine höhere CTR deutet in der Regel auf eine bessere Platzierung hin.
- Conversion-Rate: Der Anteil der Personen, die nach dem Klick die gewünschte Handlung abgeschlossen haben (etwa einen Kauf oder eine Anmeldung). Letztlich ist das oft die wichtigste Erfolgskennzahl.
- Einnahmen: Wie viel Geld die Anzeigen an einer bestimmten Stelle eingebracht haben.
Die Empfehlung der Fachleute ist hier eindeutig: Raten Sie nicht, testen Sie Ihre Werbeplätze. Nutzen Sie die Daten, um zu verstehen, welche Plätze auf welchen Plattformen für Ihre konkreten Ziele die besten Ergebnisse liefern. Was gestern funktioniert hat, funktioniert heute vielleicht nicht mehr, weil sich Nutzergewohnheiten oder Plattformlayouts ändern. Wer dauerhaft Einnahmen erzielen will, muss seine Strategie zur Anzeigenplatzierung laufend überwachen und anhand echter Daten anpassen.
Zeigen Tests etwa, dass Anzeigen in Ihren Blogbeiträgen durchgehend eine höhere Klickrate haben als in der Seitenleiste, sollten Sie sich stärker auf Plätze im Inhalt konzentrieren. Bringen Videoanzeigen in Social-Media-Stories mehr ein als Bildanzeigen im Feed, lohnt es sich, Ihren Schwerpunkt auf diese Kombination aus Format und Platzierung zu verlagern.
Weitere Faktoren bei der Anzeigenplatzierung
Neben der Wahl der Plattform und des genauen Platzes beeinflussen weitere Faktoren, wie stark Nutzer mit Anzeigen interagieren:
- Ladezeit: Anzeigen, die eine Website oder App verlangsamen, frustrieren Nutzer und vertreiben sie, bevor die Anzeige überhaupt richtig geladen ist. Das schadet der Interaktion.
- Anzahl der Anzeigen: Zu viele Anzeigen auf einer Seite oder im Inhalt überfordern Nutzer und lassen die Website überladen und unprofessionell wirken. Das kann zu „Werbemüdigkeit“ führen oder Nutzer vertreiben, was die Interaktion insgesamt verschlechtert.
- Relevanz: Selbst an einem guten Platz wird eine Anzeige, die nichts mit dem Inhalt oder den Interessen des Nutzers zu tun hat, kaum gut abschneiden.
- Nutzererlebnis: Die Wahl der Werbeplätze darf nie vollständig auf Kosten des Nutzererlebnisses gehen. Anzeigen, die aufpoppen und den Bildschirm verdecken, übermäßig laut sind oder sich nur schwer schließen lassen, sorgen für ein schlechtes Erlebnis und können dem Ruf einer Website schaden. Eine gute Anzeigenplatzierung berücksichtigt beides: das Ertragspotenzial und zufriedene Nutzer.
Die besten Plätze zu finden, heißt also, hohe Sichtbarkeit und gute Klickchancen mit einem positiven Erlebnis für die Betrachter der Inhalte in Einklang zu bringen.
Fazit
Bei einer wirksamen Anzeigenplatzierung geht es darum, Werbung gezielt dort zu positionieren, wo die Zielgruppe sie am ehesten sieht, anklickt und darauf reagiert. Es gibt zwar allgemeine Faustregeln (above the fold auf Websites, im Feed in sozialen Medien, ganz oben in den Suchergebnissen), doch die „besten Plätze für mehr Einnahmen“ sind nicht universell. Sie hängen von der Plattform, der Art der Inhalte, dem Anzeigenformat und vor allem von den Gewohnheiten und Vorlieben der Zielgruppe ab.
Höhere Werbeeinnahmen erfordern sorgfältige Planung: Sie müssen wissen, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält, Plätze wählen, die gute Sichtbarkeit ohne übermäßige Unterbrechung bieten, und verschiedene Optionen konsequent testen. Wenn Sie die Ergebnisse messen und Ihre Strategie anpassen, finden Sie mit der Zeit die ertragreichsten Plätze für Ihre Anzeigen und können sie gezielt nutzen.









