IGNITECH

Was ist Lead Scoring und wie funktioniert es?

Lead Scoring zeigt Vertrieb und Marketing, welche Interessenten am ehesten kaufen. Hier erfahren Sie, nach welchen Faktoren Leads bewertet werden und wie Sie ein eigenes System aufbauen.

Anas ZIANE
Anas ZIANE
Jan 9, 20233 Min. Lesezeit
Lead Scoring ist eine Methode, mit der Vertriebs- und Marketingteams potenzielle Kunden priorisieren und bewerten, um zu erkennen, welche Leads am ehesten zu zahlenden Kunden werden. Sie vereinfacht und automatisiert das Sortieren von Interessenten, damit sich beide Teams auf die vielversprechendsten Leads konzentrieren können.

Lead Scoring ist eine Methode, mit der Vertriebs- und Marketingteams potenzielle Kunden bewerten und in eine Rangfolge bringen, um zu erkennen, wer am ehesten ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen wird. Ziel ist es, Leads zu priorisieren und herauszufinden, welche sich am wahrscheinlichsten in zahlende Kunden verwandeln.

Beim Lead Scoring erhält jeder Lead einen Wert, der seine Priorität bestimmt und zeigt, wie man am besten mit ihm umgeht. Dieser Wert hängt von mehreren Faktoren ab: wie wahrscheinlich eine Conversion ist, wie viel Umsatz der Lead voraussichtlich bringt und wie viel Aufwand nötig ist, um ihn zu gewinnen.

Lead Scoring beruht auf einer einfachen Erkenntnis: Lead ist nicht gleich Lead. Manche Interessenten kaufen mit höherer Wahrscheinlichkeit als andere. Beim Lead Scoring erhalten Leads Punkte für Faktoren wie demografische Merkmale, Interessen und Engagement. Anhand dieser Punkte werden sie geordnet, von der höchsten bis zur niedrigsten Kaufwahrscheinlichkeit.

Lead Scoring sortiert Leads also danach, wie wahrscheinlich sie zu Kunden werden. Je höher der Score, desto größer die Kaufwahrscheinlichkeit. Das Bewertungssystem kombiniert in der Regel mehrere Faktoren, etwa wie intensiv der Lead bereits mit Ihrem Unternehmen interagiert hat, wie gut er zu Ihrem idealen Kundenprofil passt und in welcher Kaufphase des Sales Funnels er sich befindet.

Lead Scoring lässt sich manuell oder automatisiert umsetzen. Manuell legen Sie selbst fest, welche Faktoren in den Score einfließen, und gewichten jeden davon. Automatisiert richten Sie ein System ein, das Leads anhand ihrer Interaktionen mit Ihrem Unternehmen bewertet.

Steht Ihr Lead-Scoring-System, wissen Sie, auf welche Leads Sie sich konzentrieren sollten. Leads mit hohem Score konvertieren eher, also lohnt es sich, mehr Zeit und Ressourcen in sie zu investieren. Leads mit niedrigem Score können Sie vorerst außen vor lassen oder an Kollegen im Unternehmen weitergeben.

Faktoren für das Lead Scoring:

Bei der Bewertung von Leads kommen verschiedene Faktoren in Frage. Demografische Merkmale, Interessen und Engagement sind besonders wichtig, wenn es darum geht, die Qualität eines Leads einzuschätzen.

- Demografische Merkmale: Alter, Geschlecht, Wohnort, Einkommen usw.
- Interessen: Für welche Produkte oder Dienstleistungen interessiert sich die Person?
- Engagement: Wie aktiv ist sie in den sozialen Medien? Wie oft besucht sie die Website des Unternehmens? Öffnet sie Marketing-E-Mails?

Ein Patentrezept für Lead Scoring gibt es nicht. Welche Faktoren in die Bewertung einfließen, hängt vom Unternehmen und von seinem Produkt oder seiner Dienstleistung ab.

Im ersten Schritt ermitteln Sie die Faktoren, die für Ihr Unternehmen am wichtigsten sind. Grundlage können Ihre eigenen Daten sein oder Daten externer Quellen, zum Beispiel eines Marktforschungsinstituts.

Im nächsten Schritt legen Sie fest, wie viele Punkte jeder Faktor erhält. Die Punkte können sich als Prozentsatz am Gesamtscore oder als feste Zahl ergeben.

Danach entwickeln Sie ein Bewertungssystem, das jedem Faktor Punkte zuordnet. Das kann eine einfache Skala sein, etwa von 1 bis 5, oder ein komplexeres Modell.

Zum Schluss definieren Sie ein Regelwerk, das bestimmt, wie die Punkte vergeben werden. Es kann auf einer einfachen Formel beruhen, etwa der Multiplikation der Punkte mit einem bestimmten Prozentsatz, oder komplexer aufgebaut sein.

Ist das Lead-Scoring-System eingerichtet, können Vertrieb und Marketing damit Leads priorisieren und erkennen, welche am wahrscheinlichsten zu zahlenden Kunden werden.

Lead Scoring ist also eine Methode, mit der Unternehmen den „Wert“ eines potenziellen Kunden bestimmen. Je höher der Score, desto wahrscheinlicher wird aus dem Lead ein Kunde. In den Score fließen mehrere Faktoren ein, darunter die Marketingmaßnahmen des Unternehmens, die demografischen Merkmale des Leads und sein Engagement auf der Website des Unternehmens.

Weiterführende Artikel

Passende Leistungen:

Diesen Artikel teilen

Anas ZIANE

Geschrieben von

Anas ZIANE

Anas ist unser Copywriter der ersten Wahl, wenn es um E-Commerce-Landingpages geht, die wirklich verkaufen. Seine Liebe zur Sprache und sein Gespür für Konsumentenpsychologie machen aus Besuchern treue Kunden. Wenn er gerade nicht an Texten feilt, verfolgt Anas die neuesten Entwicklungen im Digital-Marketing und probiert neue Schreibtechniken aus. Diese Mischung aus Kreativität und strategischem Denken macht ihn für unser Team unverzichtbar.

Alle Artikel von Anas ZIANE