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Diese 10 Fehler im E-Mail-Marketing kosten Ihren Onlineshop Umsatz

Zu viele Mails, schwache Calls-to-Action, ungepflegte Listen: Wir zeigen die 10 häufigsten Fehler im E-Mail-Marketing von Onlineshops und wie Sie sie vermeiden.

Anas ZIANE
Anas ZIANE
Aug 4, 202328 Min. Lesezeit
Überblick über 10 Fehler im E-Mail-Marketing, die den Umsatz im Onlinehandel schmälern können, und die passenden Gegenmittel: Personalisierung, gründliche Tests, Listenbereinigung, einheitliches Branding und die konsequente Auswertung von Kennzahlen. So erreichen Unternehmen ihre Zielgruppe mit relevanten Inhalten, steigern die Leistung ihrer Kampagnen, stärken die Kundenbindung und verbessern ihre Ergebnisse im E-Commerce.

E-Mail-Marketing ist für Onlineshops zu einer unverzichtbaren Strategie geworden, um Umsatz zu erzielen und Kunden langfristig zu binden. Weil Ihre Nachrichten direkt im Posteingang der Kunden landen, können Sie personalisierte Botschaften versenden, Produkte bewerben und dauerhafte Beziehungen aufbauen. Doch schon einzelne Fehler im E-Mail-Marketing können Ihren Umsatz und die Kundenbindung spürbar beeinträchtigen.

Dieser Artikel zeigt, welche typischen Fehler den Umsatz im E-Commerce schmälern, und gibt Ihnen konkrete Hinweise, wie Sie sie vermeiden. Wenn Sie diese Fehler kennen und die vorgeschlagenen Lösungen umsetzen, können Sie Ihre E-Mail-Marketing-Strategie optimieren und bessere Ergebnisse erzielen.

Fehler in E-Mail-Kampagnen wirken sich deutlich auf Umsatz und Kundeninteraktion aus. Schlecht umgesetzte E-Mails wirken schnell wie Spam, irrelevant oder unprofessionell. Die Folgen sind sinkende Öffnungsraten, niedrige Klickraten und sogar Abmeldungen. Solche Fehler schaden dem Ruf Ihrer Marke und erschweren es Ihnen, Interessenten zu Kunden zu machen.

Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Fehler vor, die Onlinehändler kennen sollten, und geben praktische Tipps, wie Sie sie umgehen. Wenn Sie diese Fehler erkennen und beheben, steigern Sie die Wirkung Ihrer E-Mail-Kampagnen, verbessern die Kundenbindung und erzielen mehr Umsatz in Ihrem Onlineshop.

Werfen wir also einen Blick auf die häufigsten Fehler, die Sie für den Erfolg Ihres Onlineshops vermeiden sollten.

Fehler 1: Abonnenten mit zu vielen E-Mails überfordern

Wer zu viele E-Mails verschickt und seine Abonnenten damit überfordert, schadet seinen Kampagnen. Die Gründe:

  1. Sinkende Öffnungsraten: Erhalten Abonnenten übermäßig viele E-Mails von Ihnen, stellt sich Ermüdung ein, und sie öffnen Ihre Nachrichten seltener. Die Öffnungsrate sinkt, und Ihr E-Mail-Marketing verliert an Wirkung.

  2. Niedrigere Klickraten: Häufige Mails drücken auch die Klickrate. Wer sich von E-Mails überschwemmt fühlt, beschäftigt sich weniger mit Ihren Inhalten und klickt seltener auf Ihre Links.

  3. Mehr Abmeldungen: Wer Abonnenten mit E-Mails bombardiert, riskiert höhere Abmelderaten. Fühlen sich die Empfänger überfordert, tragen sie sich aus Ihrer Liste aus. Sie verlieren potenzielle Kunden, und auch künftig sinkt die Interaktion.

So vermeiden Sie es, Ihre Abonnenten zu überfordern:

  • Die optimale Versandfrequenz ermitteln: Testen Sie verschiedene Versandrhythmen, um das richtige Maß für Ihre Zielgruppe zu finden. Achten Sie auf die Interaktionskennzahlen und beobachten Sie, wie Abonnenten auf unterschiedliche Frequenzen reagieren. So finden Sie den Takt, der Ihre Leser bei der Stange hält, ohne sie zu überfordern.

  • Die Abonnentenliste segmentieren: Teilen Sie Ihre Liste nach demografischen Merkmalen, Vorlieben und Verhalten in Segmente auf. So können Sie gezieltere und relevantere Inhalte versenden, und jeder Abonnent erhält E-Mails, die zu seinen Interessen und Bedürfnissen passen.

  • Ein Präferenzcenter einrichten: Lassen Sie Abonnenten in einem Präferenzcenter selbst festlegen, wie oft und welche Art von E-Mails sie erhalten möchten. Das gibt ihnen die Kontrolle und verringert das Risiko, sie mit irrelevanten Inhalten zu überhäufen.

  • Echten Mehrwert bieten: Setzen Sie in jeder E-Mail auf hochwertige, nützliche Inhalte. Jede Nachricht sollte relevante Informationen, Lösungen für Probleme oder exklusive Angebote enthalten. Wer kontinuierlich Mehrwert liefert, hält das Interesse seiner Abonnenten wach.

  • Interaktionskennzahlen im Blick behalten: Verfolgen Sie laufend zentrale Kennzahlen wie Öffnungsrate, Klickrate und Abmelderate. Werten Sie die Daten aus, um zu verstehen, wie sich die Versandfrequenz auf das Verhalten der Abonnenten auswirkt, und passen Sie Ihren Rhythmus entsprechend an.

Wenn Sie Ihre Abonnenten nicht überfordern, bleiben sie interessiert, Ihre Öffnungs- und Klickraten steigen, und die Beziehung zu Ihrer Zielgruppe wird stärker.

Fehler 2: Fehlende Personalisierung

Mit einer wirksamen Personalisierungsstrategie schaffen Sie eine engere Verbindung zu Ihren Abonnenten, steigern die Interaktion und erzielen höhere Conversion-Raten.

Personalisierung ist ein zentraler Erfolgsfaktor im E-Mail-Marketing. Wer darauf verzichtet, muss mit folgenden Nachteilen rechnen:

  1. Unpersönliche Ansprache: Generische, unpersönliche E-Mails geben Abonnenten das Gefühl, nur ein weiterer Name auf einer Verteilerliste zu sein. Das schadet dem Bild, das sie von Ihrer Marke haben, und senkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie reagieren.

  2. Geringere Relevanz: Ohne Personalisierung gehen Ihre E-Mails womöglich an den konkreten Interessen, Bedürfnissen und Problemen Ihrer Abonnenten vorbei. Die Inhalte wirken dann irrelevant oder uninteressant, und Interaktion wie Conversions sinken.

  3. Verpasste Chancen: Personalisierung ermöglicht es, Kundendaten und Erkenntnisse über das Nutzerverhalten für maßgeschneiderte E-Mails zu nutzen. Wer das nicht tut, verschenkt die Möglichkeit, gezielte Angebote, Empfehlungen und Botschaften zu versenden, die bei den Abonnenten wirklich ankommen.

Mit diesen Tipps gelingt die Personalisierung in Ihrem E-Mail-Marketing:

  • Kundendaten erheben und nutzen: Sammeln Sie relevante Kundendaten über Anmeldeformulare, Umfragen und Interaktionen mit Ihrer Website oder Ihren Produkten. Erstellen Sie daraus detaillierte Kundenprofile mit Vorlieben, Kaufhistorie und demografischen Angaben.

  • Zielgruppe segmentieren: Segmentieren Sie Ihre Liste anhand der gesammelten Daten, um gezielte Kampagnen aufzusetzen. Wenn Sie Abonnenten mit ähnlichen Merkmalen oder Interessen gruppieren, können Sie personalisierte Inhalte versenden, die genau ihre Bedürfnisse treffen.

  • Dynamische Inhalte: Setzen Sie dynamische Inhalte ein, die auf Basis der Abonnentendaten automatisch personalisierte Elemente anzeigen. Das können Betreffzeile, Fließtext, Produktempfehlungen oder Angebote sein, abgestimmt auf frühere Käufe oder das Surfverhalten.

  • Verhaltensbasierte Trigger: Richten Sie automatisierte E-Mails ein, die durch bestimmte Kundenaktionen ausgelöst werden, etwa Erinnerungen an abgebrochene Warenkörbe oder persönliche Empfehlungen auf Basis früherer Käufe. Solche Trigger verstärken die Personalisierung deutlich und fördern die Interaktion.

  • A/B-Tests: Testen Sie verschiedene Personalisierungsansätze, etwa personalisierte Betreffzeilen, Texte oder Produktempfehlungen, um herauszufinden, was bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt. Messen Sie mit A/B-Tests, wie sich diese Elemente auf die wichtigsten Kennzahlen auswirken.

Fehler 3: Unzureichende Segmentierung

Segmentierung ist eine Grundstrategie im E-Mail-Marketing: Sie teilen Ihre Abonnentenliste nach verschiedenen Kriterien in klar abgegrenzte Gruppen auf. Wer darauf verzichtet, muss mit diesen Nachteilen rechnen:

  1. Fehlende Relevanz: Wenn alle Abonnenten dieselbe E-Mail erhalten, bekommt ein großer Teil Ihrer Zielgruppe Inhalte, die für ihn nicht relevant sind. Passen die E-Mails nicht zu den Vorlieben oder Interessen der Empfänger, reagieren diese seltener auf Ihre Nachrichten und führen die gewünschten Aktionen kaum aus.

  2. Weniger Interaktion: Ohne Segmentierung sinken Kennzahlen wie Öffnungsrate, Klickrate und Conversions. Fehlen personalisierte, zielgerichtete Inhalte, verlieren Abonnenten das Interesse und übersehen Ihre E-Mails im überfüllten Posteingang.

  3. Verpasste Chancen: Unzureichende Segmentierung bedeutet, dass Sie keine maßgeschneiderten Inhalte und Angebote für einzelne Gruppen Ihrer Zielgruppe versenden. Wer deren besondere Bedürfnisse und Vorlieben übergeht, riskiert entgangene Umsätze und vernachlässigt wertvolle Kundenbeziehungen.

So gelingt eine wirksame Segmentierung:

  • Segmentierungskriterien festlegen: Bestimmen Sie die Kriterien, nach denen Sie Ihre Zielgruppe einteilen, etwa demografische Merkmale, Kaufhistorie, Grad der Interaktion, geografische Lage oder Vorlieben. Damit teilen Sie Ihre Abonnenten in aussagekräftige Gruppen ein.

  • Dynamische Listen nutzen: Arbeiten Sie mit dynamischen Listen, die sich anhand von Verhalten und Merkmalen der Abonnenten automatisch aktualisieren. So landen Abonnenten stets im passenden Segment, auch wenn sich ihre Vorlieben oder ihr Verhalten mit der Zeit ändern.

  • Inhalte und Angebote zuschneiden: Erstellen Sie für jedes Segment zielgerichtete, personalisierte Inhalte. Formulieren Sie E-Mails, die auf die konkreten Bedürfnisse, Probleme oder Interessen des jeweiligen Segments eingehen, und richten Sie Angebote und Empfehlungen an früheren Interaktionen oder der Kaufhistorie aus.

  • Kampagnen automatisieren: Nutzen Sie Marketing-Automation für E-Mail-Kampagnen, die durch bestimmte Aktionen oder Ereignisse ausgelöst werden. So erhält jedes Segment zur richtigen Zeit relevante Inhalte, was Interaktion und Conversions steigert.

  • Testen und verfeinern: Testen und verfeinern Sie Ihre Segmentierungsstrategie fortlaufend. Analysieren Sie die Leistung jedes Segments und passen Sie Kriterien oder Inhalte anhand der Testergebnisse an.

Mit einer wirksamen Segmentierung sorgen Sie dafür, dass Ihre E-Mails für jedes Segment zielgerichtet, relevant und ansprechend sind. Diese Personalisierung zahlt sich aus: mehr Interaktion, mehr Conversions und stärkere Kundenbeziehungen.

Fehler 4: Schwaches E-Mail-Design

Ein ansprechendes E-Mail-Design trägt entscheidend zum Erfolg Ihrer Kampagnen bei. Darum ist es so wichtig:

  1. Aufmerksamkeit gewinnen: Ein ansprechendes Design zieht den Blick des Empfängers auf sich und lädt dazu ein, sich mit der E-Mail zu beschäftigen. Mit attraktiven Bildern, Farben und einer guten Typografie hebt sich Ihre E-Mail im vollen Posteingang ab und wird eher geöffnet und gelesen.

  2. Markenwahrnehmung stärken: Gut gestaltete E-Mails, die Ihre Markenidentität widerspiegeln und einheitliche Markenelemente verwenden, festigen Ihr Markenbild bei den Abonnenten. Ein konsistentes Design wirkt professionell, vertrauenswürdig und vertraut. Das stärkt die Wahrnehmung Ihrer Marke und verbessert das gesamte Kundenerlebnis.

  3. Interaktion steigern: Ein ansprechendes Design kann Kennzahlen wie Klickrate und Conversions deutlich beeinflussen. Ein überzeugendes Layout mit klarer Informationshierarchie lenkt den Blick auf die wichtigen Elemente, sodass Empfänger Ihre Botschaft leichter verstehen und die gewünschte Aktion ausführen.

Typische Designfehler können die Interaktion bremsen und die Wirkung Ihrer Kampagnen untergraben. Dazu gehören:

  • Überladenes Layout: Zu viel Text, zu viele Bilder oder mehrere Call-to-Action-Buttons überfordern die Empfänger. Sie erfassen Ihre Kernbotschaft nur schwer und handeln seltener. Ein überladenes Layout stiftet Verwirrung und senkt die Interaktion.

  • Schlechte Lesbarkeit: Kleine Schriftgrößen, schwer lesbare Schriftarten oder ein geringer Kontrast zwischen Text und Hintergrund erschweren das Lesen. Ist der Text mühsam zu entziffern, verlassen Abonnenten Ihre E-Mail eher, ohne etwas zu unternehmen.

  • Uneinheitliches Branding: Werden Markenelemente wie Farben, Logos und Schriften uneinheitlich eingesetzt, wirkt das Gesamtbild zusammengewürfelt. Ihre E-Mails erscheinen unprofessionell, und das Vertrauen in Ihre Marke leidet.

Mit diesen Tipps gestalten Sie ansprechende E-Mail-Vorlagen und vermeiden typische Designfallen:

  • Weißraum nutzen: Planen Sie großzügigen Weißraum ein, damit das Layout aufgeräumt und übersichtlich wirkt. Weißraum trennt die Inhaltselemente voneinander, verbessert die Lesbarkeit und steigert die optische Wirkung Ihrer E-Mail.

  • Bilder optimieren: Verwenden Sie hochwertige Bilder in passender Größe, die für schnelles Laden optimiert sind. Die Bilder sollten zur Botschaft passen und Ihre Marke stärken. Hinterlegen Sie Alt-Texte für Empfänger, deren E-Mail-Programm keine Bilder anzeigt.

  • Einheitliches Branding: Setzen Sie Logo, Markenfarben und Schriften in allen E-Mails einheitlich ein. So entsteht eine stimmige, wiedererkennbare visuelle Identität, die Ihre Marke stärkt und es Empfängern leichter macht, Ihre E-Mails sofort zuzuordnen.

  • Klare Hierarchie und Formatierung: Gliedern Sie Ihre Inhalte mit Überschriften, Zwischenüberschriften und Aufzählungspunkten, damit sie sich schnell überfliegen lassen. Heben Sie wichtige Informationen und Call-to-Action-Buttons mit Kontrastfarben oder größerer Schrift hervor.

  • Responsives Design: Sorgen Sie dafür, dass Ihr E-Mail-Design responsiv ist und auf allen Geräten und Bildschirmgrößen funktioniert. Dann werden Ihre E-Mails am Desktop wie auf dem Smartphone korrekt dargestellt und sind gut lesbar.

Einige Beispiele für gelungene E-Mail-Vorlagen:

  1. Apple: Die E-Mails von Apple setzen auf ein klares, minimalistisches Design, das zur gesamten Markenästhetik passt. Hochwertige Produktbilder, knappe Texte und auffällige Call-to-Action-Buttons sorgen für ein ansprechendes, nutzerfreundliches Erlebnis.

  2. Airbnb: Die E-Mails von Airbnb wirken lebendig, mit leuchtenden Bildern, klarer Typografie und konsequent eingesetzten Markenfarben. Bildelemente und Informationen stehen im Gleichgewicht, sodass Empfänger sofort verstehen, worum es geht, und direkt handeln können.

  3. Grammarly: Grammarly setzt auf ein schlichtes, elegantes Design mit Fokus auf Typografie. Kontrastfarben und Weißraum heben wichtige Informationen hervor und halten das Layout aufgeräumt. Wenige Bildelemente und knappe Texte verbessern die Lesbarkeit und laden zur Interaktion ein.

Wenn Sie diese Gestaltungsprinzipien anwenden und von gelungenen Vorlagen lernen, entstehen ansprechende E-Mails, die Ihre Zielgruppe fesseln, die Interaktion steigern und Ihre Marke stärken.

Fehler 5: Unklarer Call-to-Action (CTA)

Ein klarer, überzeugender Call-to-Action (CTA) ist für den Erfolg Ihrer E-Mail-Kampagnen unverzichtbar. Darum kommt es auf einen starken CTA an:

  1. Empfänger zur Handlung führen: Jede E-Mail soll Empfänger zu einer bestimmten Aktion bewegen, etwa zu einem Kauf, zur Anmeldung für ein Webinar oder zum Download einer Ressource. Ein klarer, überzeugender CTA führt sie zu dieser Aktion und erhöht die Chance auf eine Conversion.

  2. Höhere Klickraten: Ein wirkungsvoller CTA lädt zum Klicken ein und lenkt Traffic auf Ihre Website oder Landingpage. Gut gestaltet und prominent platziert, kann er die Klickrate deutlich steigern und die Interaktion mit Ihren Inhalten erhöhen.

  3. Bessere Conversion-Raten: Ein starker CTA trägt entscheidend dazu bei, Empfänger zu Kunden oder Abonnenten zu machen. Wenn Sie das Nutzenversprechen und die Vorteile der gewünschten Aktion klar kommunizieren, überzeugen Sie Empfänger, den Schritt zu gehen, und erreichen Ihre Kampagnenziele.

Ein unklarer oder schwacher CTA dagegen schadet der Leistung Ihres E-Mail-Marketings. Häufige CTA-Fehler sind:

  • Vage Formulierungen: Mehrdeutige oder austauschbare Phrasen wie „Hier klicken“ oder „Mehr erfahren“ schwächen die Wirkung Ihres CTA. Sie vermitteln weder eine klare Botschaft noch Dringlichkeit, und die Wahrscheinlichkeit eines Klicks sinkt.

  • Mangelnde Sichtbarkeit: Fällt Ihr CTA optisch nicht auf, übersehen Empfänger ihn oder müssen ihn in der E-Mail erst suchen. Ein versteckter oder unscheinbarer CTA verliert an Wirkung, und die gewünschte Aktion bleibt öfter aus.

Mit diesen Tipps erstellen Sie CTAs, die Interaktion und Conversions fördern:

  • Handlungsorientiert formulieren: Wählen Sie überzeugende, handlungsorientierte Formulierungen, die klar sagen, was Empfänger erwartet und was sie tun sollen. Schreiben Sie zum Beispiel statt „Mehr erfahren“ lieber „Exklusive Angebote entdecken“ oder „Jetzt kostenloses E-Book sichern“.

  • Dringlichkeit erzeugen: Arbeiten Sie mit zeitlich begrenzten oder knappheitsbetonten Formulierungen. Wendungen wie „Nur für kurze Zeit“, „Nur heute erhältlich“ oder „Jetzt zugreifen“ motivieren zum sofortigen Handeln.

  • Den CTA sichtbar machen: Sorgen Sie mit Kontrastfarben, größerer Schrift oder Buttons dafür, dass Ihr CTA optisch heraussticht. Platzieren Sie ihn gut sichtbar, idealerweise im sofort sichtbaren Bereich (above the fold), wo Empfänger ihn ohne Scrollen entdecken.

  • Den Nutzen klar benennen: Machen Sie deutlich, welchen Wert oder Vorteil der Klick auf den CTA bringt. Erklären Sie, welches Problem er löst, welches Bedürfnis er erfüllt oder welchen exklusiven Zugang er bietet. Diese Klarheit zeigt Empfängern, warum sich das Handeln lohnt.

Einige Beispiele für wirkungsvolle CTAs:

  1. Dropbox: Dropbox setzt auf einen einfachen, aber wirkungsvollen CTA mit der Aufforderung „Get started“ (Jetzt starten). Die Formulierung ist klar und handlungsorientiert, und der Button sticht mit einer kräftigen Farbe hervor. So ist er gut sichtbar und lädt zum nächsten Schritt ein.

  2. Amazon: Die CTAs von Amazon sind knapp und auf konkrete Aktionen zugeschnitten, etwa „In den Einkaufswagen“, „Jetzt kaufen“ oder „Weitere Angebote ansehen“. Die direkte Sprache beschreibt genau die Aktion, die Empfänger ausführen können, und motiviert zum Kauf.

  3. Evernote: Evernote formuliert seinen CTA handlungsorientiert, mit dem Slogan „Remember everything“ (Nichts mehr vergessen) auf einem auffälligen Button. Der Satz vermittelt das Nutzenversprechen des Produkts, und das Design des Buttons sticht hervor, sodass der Klick leichtfällt.

Wenn Sie diese Tipps umsetzen und sich an wirkungsvollen Beispielen orientieren, entstehen überzeugende CTAs, die Empfänger aktivieren, die Klickrate erhöhen und die Conversion-Rate verbessern.

Fehler 6: Mobile Optimierung vernachlässigen

Wenn Sie die mobile Optimierung priorisieren, bieten Sie ein positives Nutzererlebnis, erreichen Ihre mobile Zielgruppe wirksam und holen das Maximum aus Ihren E-Mail-Kampagnen heraus.

Heute, da das Smartphone allgegenwärtig ist, kann fehlende mobile Optimierung den Erfolg Ihrer E-Mail-Kampagnen erheblich gefährden. Darum ist sie so wichtig:

  1. Mobile Nutzung: Ein erheblicher Teil der Empfänger liest E-Mails auf mobilen Geräten. Wer die mobile Optimierung ignoriert, vernachlässigt einen großen Teil seiner Zielgruppe und verschenkt womöglich Interaktion und Conversions.

  2. Nutzererlebnis: Mobil optimierte E-Mails bieten Empfängern auf Smartphone oder Tablet ein besseres Erlebnis. Nicht optimierte E-Mails werden womöglich verzerrt dargestellt, erfordern übermäßiges Scrollen oder enthalten schwer lesbare Texte und Bilder. Ein solches Erlebnis führt zu geringer Interaktion, und Empfänger brechen das Lesen eher ab.

  3. Responsives Design: Zur mobilen Optimierung gehören responsive Techniken, die Layout und Inhalt Ihrer E-Mails an Gerät und Bildschirmgröße anpassen. Responsive E-Mails passen Schriftgrößen, Bildmaße und das gesamte Layout automatisch an und sind so auf unterschiedlichen Mobilgeräten optimal lesbar und bedienbar.

Wer die mobile Optimierung im E-Mail-Marketing vernachlässigt, muss mit negativen Folgen rechnen:

  • Geringe Interaktion: Nicht mobilfreundliche E-Mails erzielen meist niedrigere Interaktionsraten. Empfänger löschen oder ignorieren E-Mails eher, wenn diese auf dem Smartphone nicht richtig angezeigt werden. Öffnungs- und Klickraten sinken.

  • Negative Markenwahrnehmung: Schlecht optimierte E-Mails fallen auf Ihre Marke zurück. Sie erwecken den Eindruck, Ihr Unternehmen sei veraltet, unprofessionell oder gehe nicht auf die Bedürfnisse mobiler Nutzer ein. Das schadet Ihrem Ruf und kostet Vertrauen.

So optimieren Sie Ihre E-Mail-Kampagnen wirksam für Mobilgeräte:

  • Responsive E-Mail-Vorlagen: Verwenden Sie responsive Vorlagen, die sich automatisch an unterschiedliche Bildschirmgrößen und Geräte anpassen. So werden Ihre E-Mails korrekt angezeigt, ob am Desktop, auf dem Smartphone oder auf dem Tablet.

  • Klare, gut lesbare Inhalte: Optimieren Sie Ihre Inhalte für Mobilgeräte mit klaren, gut lesbaren Schriften, passenden Schriftgrößen und ausreichenden Abständen. Halten Sie Absätze kurz und lockern Sie den Text mit Zwischenüberschriften oder Aufzählungen auf, damit er sich leicht überfliegen lässt.

  • Mobilfreundliche CTAs: Ihre Call-to-Action-Buttons sollten groß genug sein, um sie auf einem Touchscreen bequem mit dem Finger antippen zu können. Lassen Sie genügend Abstand um den CTA, um versehentliche Klicks zu vermeiden, und prüfen Sie, ob Ihre CTAs auf Mobilgeräten einwandfrei funktionieren.

  • Gründliche Tests: Testen Sie Ihre E-Mails auf verschiedenen Mobilgeräten und in verschiedenen E-Mail-Clients, um eine korrekte Darstellung sicherzustellen. Achten Sie auf Bildskalierung, Lesbarkeit der Schrift und das Gesamtlayout. Testen Sie regelmäßig, um Probleme bei der mobilen Darstellung zu erkennen und zu beheben.

Einige Beispiele für mobil optimiertes E-Mail-Design:

  1. Airbnb: Die mobil optimierten E-Mails von Airbnb setzen auf ein klares, schnörkelloses Design mit großen, leicht antippbaren Buttons. Das Layout passt sich nahtlos an verschiedene Bildschirmgrößen an und sorgt für ein positives mobiles Erlebnis.

  2. Starbucks: Starbucks gestaltet seine E-Mails gezielt für mobile Nutzer: gut lesbare Schriften, klare Bilder und CTAs mit ausreichend Abstand. Die E-Mails passen sich an unterschiedliche Bildschirmgrößen an, ohne an Lesbarkeit einzubüßen.

  3. Uber: Die E-Mails von Uber sind für Mobilgeräte optimiert, mit kompaktem Layout, klaren CTA-Buttons und wenig Scrollaufwand. Das Design ist intuitiv und nutzerfreundlich und bietet Empfängern auf dem Smartphone ein reibungsloses Erlebnis.

Fehler 7: E-Mails nicht testen

E-Mails vor dem Versand zu testen, ist für den Erfolg Ihrer Kampagnen entscheidend. Die Gründe:

  1. Fehler aufspüren: Tests decken Fehler und Formatierungsprobleme in Ihren E-Mails auf, damit Sie sie korrigieren können. Sie stellen sicher, dass Inhalte korrekt angezeigt werden, alle Links funktionieren und weder Tippfehler noch defekte Bilder enthalten sind. Fehlerhafte E-Mails schaden der Glaubwürdigkeit und Professionalität Ihrer Marke.

  2. Qualitätssicherung: Tests sichern die Qualität Ihrer E-Mails. Sie stellen sicher, dass die E-Mails Ihren Designstandards und Markenrichtlinien entsprechen und die beabsichtigte Botschaft wirksam vermitteln. Gründliche Tests ermöglichen ein reibungsloses, positives Erlebnis für Ihre Empfänger.

  3. Kompatibilität mit Geräten und Clients: E-Mails werden auf verschiedenen Geräten und in verschiedenen E-Mail-Clients gelesen, die Inhalte jeweils unterschiedlich darstellen. Wenn Sie Ihre E-Mails auf verschiedenen Geräten (Desktop, Smartphone, Tablet) und in verschiedenen Clients (Gmail, Outlook, Apple Mail) testen, sehen sie überall einheitlich und ansprechend aus. So optimieren Sie Ihr Design für unterschiedliche Bildschirmgrößen und stellen die Kompatibilität mit den gängigen E-Mail-Clients sicher.

Wer E-Mails ohne gründliche Tests verschickt, riskiert mehrere negative Folgen:

  • Formatierungsprobleme: Ungetestete E-Mails werden womöglich verzerrt dargestellt, haben ein verschobenes Layout oder werden auf manchen Geräten oder in manchen Clients nicht richtig angezeigt. Das erschwert Lesen und Verstehen, senkt die Interaktion und sorgt für ein schlechtes Nutzererlebnis.

  • Defekte Links: Wer seine Links nicht testet, riskiert defekte oder falsche Links. Sie frustrieren Empfänger und hindern sie an der gewünschten Aktion, etwa dem Besuch Ihrer Website oder einem Kauf.

  • Schlechtes Nutzererlebnis: Ungetestete E-Mails können zu einem schlechten Nutzererlebnis führen. Empfänger stoßen auf lange Ladezeiten, falsch angezeigte Bilder oder schwer lesbare Inhalte. Die Folgen sind weniger Interaktion, mehr Abmeldungen und ein beschädigter Ruf Ihrer Marke.

Mit dieser Checkliste testen Sie Ihre E-Mails umfassend:

  1. Inhalte prüfen: Prüfen Sie Ihre Texte gründlich auf Rechtschreib-, Grammatik- und Formatierungsfehler. Der Inhalt sollte klar, prägnant und auf die Tonalität Ihrer Marke abgestimmt sein.

  2. Links überprüfen: Testen Sie alle Links in Ihrer E-Mail und stellen Sie sicher, dass sie funktionieren und zum richtigen Ziel führen. Prüfen Sie interne Links (zu Ihrer Website oder Ihren Landingpages) ebenso wie externe Links (zu anderen Websites oder Ressourcen).

  3. Darstellung testen: Testen Sie Ihre E-Mail auf verschiedenen Geräten (Desktop, Smartphone, Tablet) und in verschiedenen E-Mail-Clients, um eine einheitliche Darstellung und Kompatibilität sicherzustellen. Achten Sie auf Layout, Bildskalierung, Lesbarkeit der Schrift und das Gesamtbild auf allen Plattformen.

  4. Call-to-Action (CTA) testen: Prüfen Sie, ob alle CTAs korrekt funktionieren und Empfänger zur gewünschten Aktion führen. Testen Sie Platzierung, Gestaltung und Funktion Ihrer CTAs, um die Klickrate zu maximieren.

  5. Betreffzeile und Vorschautext: Prüfen Sie, wie Betreffzeile und Vorschautext auf verschiedenen Geräten und in verschiedenen Clients erscheinen. Optimieren Sie Länge, Klarheit und Relevanz, um die Öffnungsrate zu steigern.

  6. Spam-Test: Prüfen Sie mit Spam-Test-Tools, ob Ihre E-Mail Spamfilter auslösen könnte. Verzichten Sie auf typische Spam-Triggerwörter, übermäßige Satzzeichen und irreführende Betreffzeilen, die Ihre E-Mails im Spam-Ordner landen lassen könnten.

Wenn Sie Ihre E-Mails vor dem Versand gründlich testen, erkennen und beheben Sie Probleme rechtzeitig, sorgen für ein positives Nutzererlebnis und holen das Maximum aus Ihren E-Mail-Kampagnen heraus.

Fehler 8: Listenhygiene vernachlässigen

Eine saubere, aktuelle E-Mail-Liste ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Darum ist Listenhygiene so wichtig:

  1. Zustellbarkeit: Eine saubere Liste verbessert die Zustellbarkeit, sodass Ihre E-Mails tatsächlich im Posteingang der Empfänger ankommen. Wenn Sie ungültige oder inaktive Adressen, Spamfallen und Hard Bounces entfernen, sinkt das Risiko, dass Ihre E-Mails als Spam eingestuft werden, und Ihre Absenderreputation bleibt intakt.

  2. Interaktionsraten: Eine saubere Liste erhöht die Interaktionsraten, weil Sie aktive, interessierte Abonnenten ansprechen. Bei regelmäßiger Bereinigung entfernen Sie Empfänger, die nicht mehr mit Ihren E-Mails interagieren. Der Fokus auf aktive Abonnenten sorgt für höhere Öffnungs- und Klickraten und mehr Conversions.

  3. Kosteneffizienz: E-Mails an viele inaktive oder ungültige Adressen zu verschicken, ist Verschwendung und verursacht unnötige Kosten. Wenn Sie Ihre Liste regelmäßig bereinigen, setzen Sie Ihre Ressourcen gezielter ein und konzentrieren sich auf Empfänger, die eher kaufen und Umsatz bringen.

Eine vernachlässigte Listenhygiene hat mehrere negative Folgen:

  • Geringe Zustellbarkeit: Eine ungepflegte Liste mit vielen ungültigen oder inaktiven Adressen führt zu niedrigen Zustellraten. Internetanbieter (ISPs) und E-Mail-Filter stufen Ihre E-Mails möglicherweise als Spam ein, wenn sie wiederholt zurückkommen oder keine aktiven Empfänger erreichen.

  • Weniger Interaktion: Inaktive Abonnenten, die Ihre E-Mails nie öffnen oder darauf reagieren, drücken Ihre gesamten Interaktionskennzahlen. Niedrige Interaktionsraten schaden Ihrer Absenderreputation, sodass mehr E-Mails ausgefiltert oder als Spam markiert werden.

  • Höhere Kosten: Eine große Liste mit ungültigen oder inaktiven Adressen verursacht unnötige Ausgaben. Viele E-Mail-Marketing-Dienste rechnen nach Anzahl der Abonnenten ab. Mit einer sauberen Liste zahlen Sie also nicht für desinteressierte oder nicht existierende Empfänger.

Mit diesen Strategien sorgen Sie für eine wirksame Listenhygiene:

  1. Regelmäßige Listenbereinigung: Überprüfen und bereinigen Sie Ihre Liste regelmäßig, um inaktive Abonnenten, Hard Bounces und ungültige Adressen zu entfernen. Legen Sie Kriterien für Inaktivität fest, etwa einen bestimmten Zeitraum ohne Öffnungen oder Klicks, und erwägen Sie Reaktivierungskampagnen, bevor Sie inaktive Abonnenten entfernen.

  2. Double-Opt-in: Führen Sie für neue Abonnenten ein Double-Opt-in-Verfahren ein, mit dem sie ihre E-Mail-Adresse und ihr Interesse an Ihren E-Mails bestätigen. So gelangen nur interessierte, echte Adressen auf Ihre Liste.

  3. Segmentierung: Segmentieren Sie Ihre Liste nach Verhalten, Interessen oder demografischen Merkmalen der Abonnenten. Mit gezielten E-Mails an einzelne Segmente personalisieren Sie Ihre Inhalte und steigern die Interaktionsraten.

  4. Bounce-Rate steuern: Überwachen Sie Ihre Bounce-Rate und entfernen Sie Hard Bounces regelmäßig aus Ihrer Liste. Eine hohe Bounce-Rate beeinträchtigt die Zustellbarkeit, daher sollten Sie Adressen, die immer wieder zurückkommen, umgehend löschen.

  5. Präferenzcenter: Bieten Sie ein Präferenzcenter an, in dem Abonnenten ihre Einstellungen anpassen können, etwa Versandhäufigkeit oder Art der Inhalte. So gestalten Empfänger ihr E-Mail-Erlebnis selbst, und das Risiko sinkt, dass sie sich abmelden oder Ihre E-Mails als Spam markieren.

Wenn Sie der Listenhygiene Priorität geben und diese Strategien umsetzen, verbessern Sie die Zustellbarkeit, steigern die Interaktionsraten und holen mehr aus Ihrem E-Mail-Marketing heraus.

Fehler 9: Uneinheitliches Branding

Ein einheitliches Branding ist im E-Mail-Marketing entscheidend, um Wiedererkennung zu schaffen und Vertrauen bei Ihrer Zielgruppe aufzubauen. Darum ist es so wichtig:

  1. Wiedererkennung: Einheitliche Markenelemente wie Logo, Farben, Schriften und die gesamte Designsprache schaffen eine visuelle Identität, an der Empfänger Ihre Marke erkennen und sich an sie erinnern. Wer Ihre Markenelemente in jeder E-Mail wiederfindet, baut eine stärkere Bindung zu Ihrer Marke auf und fühlt sich mit ihr vertraut.

  2. Professionalität und Vertrauen: Uneinheitliches Branding lässt Ihre E-Mails zusammenhanglos und unprofessionell wirken. Ein konsistenter Auftritt vermittelt Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit. Nehmen Empfänger Ihre Marke als konsistent wahr, vertrauen sie Ihren E-Mails eher, beschäftigen sich mit Ihren Inhalten und ziehen Ihre Angebote in Betracht.

  3. Stimmiges Kundenerlebnis: Einheitliches Branding reicht über E-Mails hinaus und umfasst alle Kontaktpunkte mit Ihrer Marke. Wenn Ihre E-Mails zu Ihrer Website, Ihren Social-Media-Auftritten und Ihren übrigen Marketingmaterialien passen, entsteht ein stimmiges, nahtloses Kundenerlebnis. Diese Konsistenz stärkt Ihre Markenidentität und fördert eine positive Wahrnehmung bei den Empfängern.

Wer im E-Mail-Marketing auf ein einheitliches Branding verzichtet, muss mit negativen Folgen rechnen:

  • Verwirrung und Desinteresse: Uneinheitliche Markenelemente, etwa wechselnde Logos oder Farbschemata, verwirren Empfänger und erschweren es ihnen, Ihre E-Mails Ihrer Marke zuzuordnen. Diese Verwirrung führt zu Desinteresse, und Empfänger ignorieren oder löschen Ihre E-Mails.

  • Vertrauensverlust: Ein inkonsistenter Auftritt untergräbt das Vertrauen in Ihre Marke. Wirken Ihre E-Mails uneinheitlich oder unprofessionell, zweifeln Empfänger womöglich an der Seriosität oder Zuverlässigkeit Ihrer Angebote. Interaktion und Conversions sinken.

Mit diesen Tipps sorgen Sie für ein einheitliches Branding in Ihrem E-Mail-Marketing:

  1. Markenrichtlinien: Legen Sie klare Markenrichtlinien fest, die Logoverwendung, Farbpalette, Typografie und Gestaltungsprinzipien regeln. Achten Sie darauf, dass diese Richtlinien in allen E-Mail-Kampagnen konsequent eingehalten werden.

  2. E-Mail-Vorlagen: Erstellen Sie E-Mail-Vorlagen, die die visuelle Identität Ihrer Marke widerspiegeln. Verwenden Sie in Kopfbereich, Fußzeile und Inhaltsbereichen stets dieselben Farben, Schriften und Logos. Vorlagen sorgen für ein einheitliches Layout und Design über alle Kampagnen hinweg.

  3. Personalisierung: Bauen Sie personalisierte Elemente wie den Namen oder Wohnort des Empfängers in den Rahmen Ihres einheitlichen Brandings ein. Personalisierung stärkt die Bindung an Ihre Marke, ohne die stimmige Markenidentität zu gefährden.

  4. Testen und Vorschau: Testen Sie Ihre E-Mails vor dem Versand gründlich und prüfen Sie die Vorschau auf verschiedenen Geräten und in verschiedenen E-Mail-Clients. Achten Sie auf Abweichungen bei Markenelementen oder auf Formatierungsprobleme, die durch die unterschiedliche Darstellung entstehen können.

  5. Team schulen: Machen Sie Ihr Team mit Ihren Markenrichtlinien vertraut und vermitteln Sie, warum ein einheitliches Branding im E-Mail-Marketing wichtig ist. Alle, die an Erstellung und Versand der E-Mails beteiligt sind, sollten die Markenstandards kennen und einhalten.

Wenn Sie in Ihrem E-Mail-Marketing auf ein einheitliches Branding achten, stärken Sie die Wiedererkennung, bauen Vertrauen bei Ihrer Zielgruppe auf und schaffen ein stimmiges, einprägsames Markenerlebnis.

Fehler 10: Kennzahlen nicht auswerten

Wer seine E-Mail-Marketing-Kennzahlen erfasst und auswertet, kann seine Kampagnen optimieren und bessere Ergebnisse erzielen. Darum ist die Analyse so wichtig:

  1. Leistungsbewertung: Anhand der Kennzahlen bewerten Sie die Leistung Ihrer E-Mail-Kampagnen. Wenn Sie Öffnungsrate, Klickrate, Conversions und erzielten Umsatz verfolgen, sehen Sie, wie gut Ihre E-Mails bei der Zielgruppe ankommen und ob sie Ihre Ziele erreichen.

  2. Optimierungspotenzial: Kennzahlen zeigen, wo Sie Ihre E-Mail-Marketing-Strategie verbessern können. Stellen Sie etwa niedrige Öffnungsraten fest, können Sie mit verschiedenen Betreffzeilen experimentieren, um die Interaktion zu steigern. Die Analyse deckt Stärken und Schwächen Ihrer Kampagnen auf und ermöglicht datenbasierte Entscheidungen.

  3. ROI messen: Mit Kennzahlen messen Sie den Return on Investment (ROI) Ihres E-Mail-Marketings. Wenn Sie Werte wie den Umsatz pro E-Mail oder den Customer Lifetime Value verfolgen, können Sie die Wirksamkeit Ihrer Kampagnen bewerten und fundiert über den Einsatz Ihrer Ressourcen entscheiden.

Wer seine Kennzahlen nicht auswertet, verschenkt Verbesserungspotenzial und arbeitet mit suboptimalen Strategien:

  • Wirkungslose Kampagnen: Ohne Auswertung der Kennzahlen setzen Sie womöglich Kampagnen fort, die nicht die gewünschten Ergebnisse bringen. Fehlen Erkenntnisse zu Interaktionsraten, Conversions oder Kundenverhalten, können Sie Probleme, die den Erfolg Ihrer Kampagnen bremsen, weder erkennen noch beheben.

  • Verpasste Optimierungschancen: Wer Kennzahlen nicht analysiert, verpasst Chancen zur Optimierung. Kennzahlen liefern wertvolle Daten, an denen Sie Betreffzeilen, Inhalte, Design oder Zielgruppenansprache ausrichten können, um Interaktion und Conversions zu maximieren.

So werten Sie Kennzahlen wirksam aus und optimieren Ihre E-Mail-Marketing-Strategie:

  1. Ziele festlegen: Definieren Sie klare Ziele für Ihre E-Mail-Kampagnen, etwa mehr Umsatz, eine wachsende Abonnentenliste oder eine bessere Kundenbindung. Richten Sie die Analyse Ihrer Kennzahlen an diesen Zielen aus, um den Erfolg genau zu bewerten.

  2. Relevante Kennzahlen verfolgen: Bestimmen Sie die zentralen Kennzahlen, die zu Ihren Zielen passen, und verfolgen Sie sie konsequent. Gängige Kennzahlen sind Öffnungsrate, Klickrate, Conversion-Rate, Umsatz pro E-Mail und das Wachstum der Abonnentenzahl.

  3. A/B-Tests: Vergleichen Sie in A/B-Tests verschiedene Elemente Ihrer E-Mails, etwa Betreffzeilen, CTAs oder Designvarianten. Werten Sie die Ergebnisse aus, um herauszufinden, welche Elemente besser abschneiden, und nutzen Sie diese Erkenntnisse für künftige Kampagnen.

  4. Analyse nach Segmenten: Werten Sie die Kennzahlen für die einzelnen Segmente Ihrer Zielgruppe aus, um zu verstehen, wie unterschiedliche Gruppen auf Ihre E-Mails reagieren. So können Sie Inhalte und Botschaften gezielt anpassen und mehr Interaktion und Conversions erzielen.

  5. Kontinuierliche Verbesserung: Prüfen Sie Ihre Kennzahlen regelmäßig und nutzen Sie die Erkenntnisse, um Ihre E-Mail-Marketing-Strategie weiterzuentwickeln. Probieren Sie verschiedene Ansätze aus, lernen Sie aus den Daten und verbessern Sie Ihre Ergebnisse Schritt für Schritt.

Wenn Sie Kennzahlen auswerten und datenbasiert entscheiden, optimieren Sie Ihre E-Mail-Kampagnen, steigern Interaktion und Conversions und holen das Maximum aus Ihrer gesamten E-Mail-Marketing-Strategie heraus.

In diesem Artikel haben wir 10 Fehler im E-Mail-Marketing vorgestellt, die den Umsatz im Onlinehandel schmälern können. Sie zu vermeiden, ist entscheidend für den Erfolg im E-Commerce. Mit den empfohlenen Strategien wie Personalisierung, Tests, Listenbereinigung, einheitlichem Branding und der Auswertung von Kennzahlen können Unternehmen ihre E-Mail-Kampagnen spürbar verbessern.

Machen Sie sich bewusst, wie stark sich diese Fehler auf den Umsatz Ihres Onlineshops auswirken können, und beheben Sie sie gezielt. Wenn Sie mobile Optimierung, Segmentierung, Tests, Listenhygiene, einheitliches Branding und die Analyse von Kennzahlen zur Priorität machen, steigern Sie die Wirkung Ihres E-Mail-Marketings, erhöhen die Interaktion und erzielen mehr Conversions. Wer aus diesen typischen Fehlern lernt, kann seine E-Mail-Marketing-Strategie optimieren und bessere Ergebnisse erzielen.

FAQ: Fehler im E-Mail-Marketing

Wie wirken sich Fehler im E-Mail-Marketing auf den Umsatz im Onlineshop aus?

Fehler im E-Mail-Marketing können den Umsatz im E-Commerce erheblich beeinträchtigen. Zu werbliche Formulierungen, fehlende mobile Optimierung und eine nicht segmentierte Kundenliste führen zu weniger Interaktion und niedrigeren Conversion-Raten. Vermeiden Sie diese Fehler, damit Ihre E-Mails bei Ihrer Zielgruppe ankommen und Umsatz bringen.

Wie finde ich die optimale Versandfrequenz für meine Abonnenten?

Die optimale Versandfrequenz hängt von Ihrer Zielgruppe und deren Vorlieben ab. Wichtig ist die richtige Balance: Sie wollen in Erinnerung bleiben, ohne Ihre Abonnenten zu überfordern. Achten Sie auf die Interaktionskennzahlen und das Feedback Ihrer Abonnenten, um die Frequenz zu ermitteln, die für Ihre Zielgruppe am besten passt.

Welche Segmentierungsstrategien sind im E-Mail-Marketing wirksam?

Wirksame Segmentierung bedeutet, Ihre Abonnentenliste nach bestimmten Kriterien wie demografischen Merkmalen, Kaufhistorie oder Grad der Interaktion in kleinere, zielgerichtete Gruppen aufzuteilen. So können Sie den einzelnen Segmenten persönlichere und relevantere Inhalte senden und die Chancen auf Interaktion und Conversions erhöhen.

Was macht einen überzeugenden Call-to-Action in E-Mails aus?

Ein überzeugender Call-to-Action ist klar, knapp und handlungsorientiert. Formulieren Sie überzeugend, erzeugen Sie Dringlichkeit und machen Sie es den Empfängern leicht, die gewünschte Aktion auszuführen. Setzen Sie auf auffällige Buttons oder Links und platzieren Sie den Call-to-Action gut sichtbar in der E-Mail, um Klickrate und Conversions zu steigern.

Worauf sollte ich beim Testen von E-Mails vor dem Versand achten?

Prüfen Sie vor dem Versand die Inhalte auf Fehler, kontrollieren Sie alle Links und achten Sie auf Formatierungsprobleme. Testen Sie die Darstellung auf verschiedenen Geräten und in verschiedenen E-Mail-Clients, damit Empfänger überall ein einheitliches, optimiertes Erlebnis haben. Führen Sie A/B-Tests für Betreffzeilen, Bildelemente oder die Platzierung des Call-to-Action durch, um herauszufinden, was bei Ihrer Zielgruppe am besten funktioniert.

Wie halte ich meine E-Mail-Liste sauber und aktuell?

Entfernen Sie regelmäßig inaktive oder desinteressierte Abonnenten. Nutzen Sie das Double-Opt-in, um gültige Adressen sicherzustellen und Spam-Beschwerden zu vermeiden. Beobachten Sie Bounce- und Abmelderaten und aktualisieren Sie Kontaktdaten regelmäßig. Segmentieren Sie Ihre Liste nach Interaktion und Vorlieben, um gezielte Inhalte zu versenden und Zustellbarkeit wie Interaktion insgesamt zu verbessern.

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Anas ZIANE

Geschrieben von

Anas ZIANE

Anas ist unser Copywriter der ersten Wahl, wenn es um E-Commerce-Landingpages geht, die wirklich verkaufen. Seine Liebe zur Sprache und sein Gespür für Konsumentenpsychologie machen aus Besuchern treue Kunden. Wenn er gerade nicht an Texten feilt, verfolgt Anas die neuesten Entwicklungen im Digital-Marketing und probiert neue Schreibtechniken aus. Diese Mischung aus Kreativität und strategischem Denken macht ihn für unser Team unverzichtbar.

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